1. Was ist das Ziel der Artfonds 21 AG?

Ziel der Artfonds 21 AG ist es mit dem Aufbau einer Kunstsammlung und dem An- und Verkauf von Kunst, Gewinne zu erzielen. Zu diesem Zweck wollen wir bedeutende Werke noch junger Künstler erwerben, bei denen wir davon überzeugt sind, dass die Werke dieser Künstler in der Zukunft eine erhebliche Wertsteigerung erwarten lassen. Anschließend werden wir die Künstler durch Vermittlung an interessante Galerien, Sammler und Museen fördern. Ist die entsprechende Wertsteigerung erreicht, werden die Werke zumindest teilweise verkauft werden. Auch ohne Verkauf können Werte dadurch generiert werden, dass der Wert der an-gekauften Werke steigt und damit der Wert der Gesellschaft als solcher.

2. Werden auch die Künstler an dem Erfolg beteiligt?

Die Künstler können sich auf zweierlei Weisen am Erfolg der Artfonds 21 AG beteiligen. Zum einen können sie ihre Werke als Sacheinlage gegen Aktien an der Gesellschaft in die Arfonds 21 AG einbringen. Dies setzt allerdings voraus, dass die Werke des betreffenden Künstlers schon einen gesicherten Marktwert aufweisen. Zum anderen können sie über eine Beteiligung an der Artfonds 21 Künstler GbR am Gewinn der Artfonds 21 AG teilhaben. Die Künstler, deren Werke wir erwerben wollen, können durch einen Verzicht auf einen Teil des Kaufpreises Gesellschafter der Artfonds 21 Künstler GbR werden. Der Anteil an der GbR bemisst sich an der Höhe des Kaufpreisverzichts. Die Artfonds 21 Künstler GbR wird mit der Artfonds 21 AG einen Teilgewinnabführungsvertrag abschließen, wonach ihr 10% des Gewinns der Artfonds 21 AG zusteht.

3. Wie wird entschieden, welcher Künstler in das Portfolio aufgenommen wird?

In unserem Team befinden sich verschiedene Kenner der Kunstszene. Die Letztentscheidung über die Aufnahme von Künstlern und die Auswahl der zu erwerbenden Kunstwerke wird das Vorstandsmitglied Herr Rik Reinking übernehmen. Herr Reinking ist ein junger, erfolgreicher Sammler, der bereits in der Vergangenheit ein Gespür für zukünftige Entwicklungen des Kunstmarktes bewiesen hat und über ein hervorragendes Kontaktnetz in der Kunstszene verfügt.

4. Wie sollen die erworbenen Werke eine Wertsteigerung erfahren?

Wir wollen zum einen die Künstler, deren Werke wir erworben haben, aktiv unterstützen durch Vermittlung an Galerien, Sammler und Museen. Des weiteren wollen wir auch mit den erworbenen Werken arbeiten und diese Museen und Galeristen für andere Ausstellungen zur Verfügung stellen. Die Gesellschaft wird ihr Portfolio regelmäßig in Publikationen veröffentlichen und auf diese Weise den Bekanntheitsgrad der Künstler und der erworbenen Werke erhöhen.

5. Die Wertsteigerung von Kunst erfordert einen langen Atem.
....Wie haben Sie das berücksichtigt?

Die Artfonds 21 AG wird mit möglichst geringen laufenden Kosten belastet werden, um die Liquidität zu schonen. Das Managementteam wird daher nur zu einem sehr geringen Teil mit festen Gehältern entlohnt, sondern stark erfolgsbezogen (Beteiligung am Erlös im Falle eines Verkaufs, Aktienoptionen in Höhe von 10 % am Grundkapital). Durch die Einschaltung der Artfonds 21 Künstler GbR und die Möglichkeit, Bilder als Sach-einlage in die Gesellschaft einzubringen, wird darüber hinaus beim Einkauf der Kunstwerke die Liquidität der Gesellschaft geschont.

6. Wann erfolgt ein Verkauf der erworbenen Kunstwerke und wie wird hierüber
....entschieden?

Es wird keine festen Wertsteigerungsgrenzen geben, bei der ein Verkauf zwingend erfolgt. Statt dessen werden die sich bietenden Möglichkeiten und die erzielte Wertsteigerung unter Berücksichtigung der zu erwartenden zukünftigen Wertentwicklung in jedem Einzelfall konkret abgewogen und eine Entscheidung getroffen werden. Die Letztentscheidungskompetenz in dieser Frage wird ebenfalls Herrn Reinking zukommen.

7. Wann und warum sollen die Aktien der Artfonds 21 AG börsengelistet sein?

Die Börsennotierung hat mehrere Gründe. Zunächst sollen durch die Notierung neue finanzielle Mittel aufgenommen werden, um weitere Kunstwerke zu erwerben. Der Börsenpreis wird darüber hinaus ein Indikator dafür sein, ob wir aus Sicht des Kapitalmarktes die richtigen Entscheidungen getroffen haben, also Werte kreiert haben. Schließlich erleichtert die Börsennotierung es den Investoren, ihre Investition in die Gesellschaft ganz oder teilweise aufzulösen. Es gibt keinen Zeitplan für ein Listing. Dies wird von der Fähigkeit abhängen, zunächst über Private Placements Finanzmittel zu generieren und über die erfolgreiche Anlage dieser Gelder zu beweisen, dass unser Geschäftsmodell erste positive Ergebnisse aufweist. Auch die allgemeine Lage an den Kapitalmärkten wird dafür von Bedeutung sein.